Im Notfall
In dringenden Fällen erreichen Sie uns außerhalb der Sprechzeiten mobil unter 0172 - 836 41 03.
Cue auf dem Weg

Narkose

Ihr Tier wurde zu einem Operationstermin in unsere Praxis bestellt. Bei jeder Narkose und jeder Operation bestehen Risiken – auch bei einem gesunden Tier und während eines Routineeingriffes.

Sie können helfen, diese Risiken zu minimieren, indem Sie die nachfolgenden Hinweise beachten.

. . . vor der Narkose

Mahlzeiten

Für die anstehende Operation in Vollnarkose sollte Ihr Tier nüchtern sein. Ein voller Magen stellt eine zusätzliche Kreislaufbelastung dar; zudem können Narkosemittel Erbrechen auslösen, wodurch Erstickungsgefahr und das Risiko lebensbedrohlicher Lungenprobleme (Aspirationspneumonie) entstehen. Mindestens 12 Stunden vor der Operation sollten Hunde und Katzen deshalb keine Nahrung zu sich nehmen. Die Freigänger unter den Katzen sind für diesen Zeitraum unbedingt in der Wohnung zu halten, um eine Nahrungsaufnahme sicher auszuschließen. Wasser kann bis zu einer Stunde vor der Narkose angeboten werden.

Bewegung

Am Tag vor der Operation und dem OP-Tag selbst ist der Patient körperlich zu schonen und möglichst vor Aufregung zu bewahren. So sind Herz und Kreislauf, Immunsystem und Nervenkostüm entspannt, was wiederum das Narkoserisiko reduziert.

Sonstiges

Akut erkrankte Tiere weisen unter Umständen erhöhtes Risikopotential während eines Eingriffes auf. Informieren Sie uns deshalb bitte über Auffälligkeiten wie z.B. Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Husten oder reduziertes Allgemeinbefinden. Wir werden dann nach eingehender Untersuchung entscheiden, ob der Eingriff unter Narkose zu diesem Zeitpunkt stattfinden kann.

. . . nach der Narkose

Mahlzeiten

Auch nach der Operation sollten Hunde und Katzen mindestens 12 Stunden kein Futter zu sich nehmen, denn solange noch Reste des Narkosemittels im Körper vorhanden sind, besteht die Gefahr des Erbrechens weiter. Am Tag nach der Narkose wird der Patient am besten mit mehreren kleinen Mahlzeiten zurechtkommen.

Bewegung

Nach kleineren Eingriffen (Zahnsteinentfernung, HD-Röntgen) empfiehlt sich, das Tier noch ca. 2 Tage zu schonen.

Chirurgische Eingriffe (z.B. Kastration, Tumor-OP) erfordern in der Regel mehrere Tage Ruhigstellung; das bedeutet Leinenzwang für Hunde oder „Hausarrest” für Katzen.

Kot- und Urinabsatz

Durch den Fastentag und den Einfluss der Narkose auf die Darmmotorik kann der Kotabsatz 1-2 Tage ausbleiben. Urin sollte Ihr Tier noch am gleichen Tag absetzen können. Bitte achten Sie darauf, und besprechen Sie jede Auffälligkeit mit dem Praxisteam.

Sollten Sie noch weitergehende Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unser Praxisteam. Wir helfen Ihnen und Ihrem Tier jederzeit gerne.